STEFAN HELFGEN
*1957 in Saarwellingen

ZUR ENTSTEHUNG DER BILDER

Den Grundstein für die künstlerischen Arbeiten legte der Großvater Wilhelm Fritz,der als Autodidakt detailgetreue Zeichnungen und Bühnenbilder erstellte.

Stefan Helfgen begann Mitte der 70er Jahre ebenfalls autodidaktisch seine künstlerische Arbeit.
Ausgelöst durch die Faszination der Wirkung von Licht und Schatten in der Natur, bei Tieren und beim Menschen entstanden zuerst Bilder als Tuschezeichnungen.
In den 80er Jahren folgten dann Bleistiftzeichnungen.
Das war auch der Einstieg in die Auftragsmalerei, die vor allem Portraits zum Gegenstand hatte.
Auch erste Bühnenbilder für Vereine entstanden in dieser Zeit. Ebenfalls in den 80er Jahren begann er auf Anfragen mit der Gestaltung von Plakaten und Broschüren.

Ab etwa 1985 widmete sich Stefan Helfgen fast ausschließlich der Aquarellmalerei, die er in eigenwilligem Stil ausführte.
Die plastischen Darstellungen von Körpern wurden oft mit dem erfahrenen Künstler Guntram Latsch/ Frenger ausführlich diskutiert und dann kontinuierlich in den Bildern umgesetzt.
Es entstanden bis heute einige Farbaquarelle, doch die meisten Motive sind in seinen bevorzugten Aquarellfarbtönen wie Umbra oder Siena angelegt. Die Motive stammen überwiegend von alten aber auch von neuen Fotografien.

Die Grundlagen der Kultur der nordamerikanischen Indianer, das intensive Beschäftigen mit dem Thema Mensch und die Studien der Tier- und Pflanzenwelt wurden gleichsam die Basis für detailgetreue Bilder.
Das theoretische Wissen, z.B. über Gorillas, deren Unterscheidungsmerkmale, ihre Sanftmut und Wildheit, floss mit in seine Darstellungen ein.

Ebenso sensibilisierte er sich in der Wahrnehmung und Betrachtung von Details, die in seinen Bildern erst bei genauerem Betrachten wahrgenommen werden.

Japanische ZEN-Darstellungen, die auf dem Weglassen von weniger Wichtigem und in der Konzentration auf das Wesentliche und dessen Umsetzung in der bildnerischen Darstellung basieren, haben ihn dazu animiert, dieses Prinzip in seinen Aktstudien anzuwenden.

Bei der Motivsuche und deren Auswahl und Umsetzung in neuen Arbeiten setzt er sich keine Grenzen, sondern lässt sich von den Wahrnehmungen inspirieren, die er bei der aufmerksamen Beobachtung seiner Umwelt aufnimmt.
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